Zusammenflüsse - Kooperation zwischen Wasserwirtschaft und Naturschutz

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Wissenschaftliches Kolloquium 25.Oktober 2013 – Mertert


Am 25. Oktober 2013 luden natur&ëmwelt a.s.b.l., die Administration de la Nature et des Forêts, die Administration de la Gestion de l’eau und das Musée nationale d’histoire naturelle in Mertert zu ihrem diesjährigen gemeinsamen wissenschaftlichem Kolloquium unter dem Thema Zusammenflüsse – Kooperation zwischen Wasserwirtschaft und Naturschutz.


Die bereits zum 9. Mal gemeinsam organisierte Veranstaltung Im „Internationalen Jahr der Zusammenarbeit im Bereich Wasser“ begrüßte in diesem Jahr 120 Teilnehmer. Fünf Fachvorträge unterstrichen die Bedeutung der Zusammenarbeit im Gewässer- und Naturschutz.


Prof. Dr. Volker Zahner von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf unterstrich die Rolle des Bibers für den Schutz anderer Arten sowie für den Erhalt bzw. die Wiederherstellung der natürlichen Gewässerdynamik.


Die Bedeutung der Flusspartnerschaften als Instrument zur Zusammenarbeit an den Gewässern wurde durch Frank Richarz (Naturpark Öewersauer) dargestellt. Thierry Kozlik (LWK) zeigte auf wie die Kooperation insbesondere zwischen Behörden und Landwirten verbessert werden könnte.


Nach der Pause widmeten sich die Vorträge von Max Lauff (AGE) in Luxemburg und von David Monnier, des ONEMA (Office national de l’eau et des milieux aquatiques) der Migration von Fischen und der dafür notwendigen Durchgängigkeit von Gewässern.


Frank Wolter, Direktor ANF, unterstrich zum Abschluss die Bedeutung der Kompromissbereitschaft aller Akteure der nachhaltigen Entwicklung.



Im Anschluss an das Mittagessen führte die Exkursion von Manternach nach Mertert durch den Schluchtwald der „Manternacher Fiels“ entlang der Syr. Hier wurden unterschiedliche Aspekte des Gewässervertrages der Syr und historische Zusammenhänge erläutert. Aktuell errichtete Maßnahmen zur Fischdurchgängigkeit konnten an einem Wehr genauer betrachtet werden, eine beispielhafte Elektrobefischung ermöglichte es die Funktionalität der Passage zu demonstrieren.


Weitere Information unter www.naturemwelt.lu


Das Kolloquium wurde ermöglicht durch die Unterstützung vom Ministerium für Kultur, vom Ministerium des Inneren und der Großregion, dem Ministerium für nachhaltige Entwicklung und Infrastruktur und dem Ministerium für Hochschulwesen und Forschung sowie der Gemeinde Mertert-Wasserbillig und dem Fonds national de la Recherche.




natur&ëmwelt a.s.b.l.-  auch Photos