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Wéi kenne mir eise Beien hëllefen?

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Förderung der Bestäuber in der Kulturlandschaft und im Siedlungsbereich



Die Bestäubung von Nutzpflanzen durch Honigbienen und andere Tiere ist für 87% aller in Europa angebauten Kulturen zumindest teilweise notwendig. Diese größtenteils von Insekten umsonst erbrachte, sogenannte ökosystemare Dienstleistung wird mit einem Gegenwert von 153 Milliarden Euro (Greenpeace Report 01/2013) beziffert.


Ein bedeutendes Ziel, für das sich SICONA und natur&ëmwelt a.s.b.l., einsetzen, ist der Erhalt der Biodiversität sowie im Speziellen der Schutz und die Hilfe für die bedrohten Honig und Wildbienen. Vor allem bei den Wildbienen gibt es eine enorme Artenvielfalt mit sehr vielen Spezialisten, die ganz spezifische Lebensräume und Nahrungsquellen benötigen. Biodiversität bedeutet in diesem Sinne also auch Habitat- und Strukturvielfalt.





Alarmierendes weltweites Bienensterben

Die Medienberichte zum Rückgang der Bestäuber, dem Verlust ganzer Honigbienenvölker und der Diskussion um die sogenannten Neonikotinoide haben bei vielen Mitbürgern zu einer großen Betroffenheit geführt. Auch in Luxemburg zeigen systematische Erfassungen der Bienenvölker, dass es in den letzten Jahren erhebliche Einbußen für die Imker gab: Zwischen Herbst 2010 und Frühjahr 2013 sind die Bienenvölker in Luxemburg um 41,6% (5580 -> 3258) zurückgegangen (Antwort des Landwirtschaftsminister Schneider auf die parlamentarische Anfrage n°2733 der Abgeordneten Gira und Kox). Weltweite Völkerverluste bestimmen seit einigen Jahren die Anzahl der landwirtschaftlich bedeutenden Honigbienen.

In den letzten Jahren nahm die Zahl der Völkerverluste bei den Honigbienen dramatisch zu. Foto: flickr.com blumenbiene

Aber nicht nur die weltbekannten Honigbienen sind bedroht, auch bei den Wildbienen ist ein dramatischer Rückgang festzustellen. Leider gibt es hierzu kaum wissenschaftliche Zahlen, da Bestände solitär lebender Bienenarten oder einjähriger Staaten viel schwerer zu überwachen sind als Honigbienenvölker.


Die Bezeichnung Wildbienen wird für die Verwandten der Honigbiene verwendet, welche ebenfalls ihre Larven durch Nektar, Pollen bzw. Honig ernähren, aber nur als einjährige Völker oder solitär leben. Als Wildbienen bezeichnet man in der Regel Bienen, die keine  sozialen Völker bilden, sondern solitär leben und höchstens in Kolonien beieinander leben.


Sie bauen jeweils einzelne Bruthöhlen an geeigneten Nistplätzen: in hohlen Ästen oder Schilfrohren, im Sandboden, in leeren Schneckenhäusern,.... die Vielfalt unter den Nistplätzen ist ebenso groß wie die der vorkommenden Arten. Als Unterschied zu Honigbienen und Hummeln ist anzuführen, dass solitäre Bienen kaum in der Lage sind, zu stechen und wenn, ist ihr Interesse daran sehr gering, da sie kein Volk zu verteidigen haben.


Was verursacht das Bienensterben?

Bei den Honigbienen wurde lange Zeit die parasitische Varroamilbe als alleinige Verantwortliche der allgemeinen Schwächung der Honigbienenvölker angesehen. Die Milben schädigen die Bienen nicht nur direkt, sondern sind zudem noch Überträger mehrerer schädlicher Virenarten. Allgemein schwächen verschiedene Parasiten, Pilzinfektionen und Viren die Völker und machen die Bienen krank.


Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass weitere Umwelteinflüsse und vor allem die Kombination dieser Umwelteinflüsse, die Bienen anfälliger für Krankheiten machen. Das nur befristete Verbot von Insektiziden aus der Familie der Neonikotinoide ab Herbst 2013 durch die EU, hat die Pestizide als Gifte, die nicht nur unerwünschte Insekten treffen, ins Bewusstsein gerückt. Momentan wurde der Einsatz der Neonikotinoide für zwei Jahre in der EU verboten, eine erneute Prüfung der Wirksamkeit soll erfolgen. Vor allem die Schwächung der Bienen bei nicht tödlichen Kontakten mit Insektiziden muss genauer untersucht werden. Denn diese führen höchstwahrscheinlich zu einer erhöhten Anfälligkeit gegenüber anderen Risikofaktoren.


Das vorläufige Verbot der Neonikotinoide in der EU ist auch auf weitreichende Proteste zurückzuführen.


Neben den Neonikotinoiden werden aber alltäglich viele verschiedene Pestizide eingesetzt. Dieser sorglose Umgang mit Giften, nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch in Gemeinden und Privathaushalten, zur Bekämpfung von Pflanzen, Pilzen, Moosen und Insekten, haben unabsehbare Folgen für die Bienen. Über die Auswirkungen einer Kombination aus verschiedenen Wirkstoffen sowie deren Anreicherung in der Natur ist viel zu wenig bekannt.


Seit Längerem leiden Wild- und Honigbienen aber auch unter akuter Hungersnot. Intensive Landwirtschaft, wildblumenfreies und kurzgemähtes öffentliches Grün, unkrautfreie Asphaltflächen und Gärten mit englischem Rasen sowie gebietsfremde Zierpflanzen tragen nicht zur Nahrungsvielfalt für Bienen und Insekten bei.


Der Verlust von Biotopen und Kleinstrukturen vor allem im Offenland führt neben dem Nahrungsmangel aber auch zum Verlust von Nistplätzen. Insbesondere sind in den vergangenen Jahrzehnten wertvolle Biotope wie Magerrasen, Heideflächen, naturnahe Bach- und Flussauen sowie mesophile Wiesen und Feuchtwiesen zurückgegangen.. Die Ursachen des Rückgangs und der Zerstörung dieser Lebensräume und damit des Artenrückgangs bei Honig- und Wildbienen sind vielfältig. So sind hier vor allem der landwirtschaftliche Strukturwandel und intensive Wirtschaftsweisen sowie unnatürliche Schönheitsideale im Siedlungsraum zu nennen. .


Konsequenzen des Bienensterbens für die Bestäubung

Allgemein steht die Honigbiene als Bestäuber im Rampenlicht. Nach neuesten Schätzungen sind mehr als 87 % der Blütenpflanzen auf die Bestäubung durch Tiere angewiesen. Etwa 50 % der blütenbestäubenden Insekten gehören zur Ordnung der Hautflügler, hierzu gehören Wildbienen, Honigbienen und Hummeln. Entgegen der allgemeinen Meinung sind nicht nur die Honigbienen für die Bestäubung der Nahrungspflanzen unerlässlich. Gerade durch die Verluste unter den domestizierten Bienen, erlangen die Wildbienen immer mehr an Bedeutung (Garibaldi et al., Science 2013).

Es gibt unter den bestäubenden Insekten, insbesondere unter den Wildbienen, sehr viele „Spezialisten“, die sich an wenige bestimmte Pflanzen bestens angepasst haben. So leidet nicht nur der Anbau bedeutender Nahrungspflanzen für den Menschen unter dem Verlust der Bestäuber, sondern auch die Vielfalt der einheimischen Wildpflanzen. Die Bienen (Honig und Wildbienen) spielen einerseits in der Natur eine enorm wichtige und arterhaltende Rolle, andererseits erbringen sie Leistungen mit erheblichem finanziellen Impakt in der Lebensmittelproduktion (Ökosystemdienstleistungen). In China sind die Bienen mancherorts ausgestorben, weshalb die Bäume dort von Menschenhand bestäubt werden müssen.



Resümiert dargestellt, muss man festhalten, dass:

-­‐ Honigbienen in unserer heutigen Landschaft vor allem für die Bestäubung vieler Kulturpflanzen notwendig sind, da es in intensiven Landschaften an Nisthabitaten für Wildbienen fehlt.

-­‐ Der Schutz der Wild- und der Honigbienen als Bestäuber von Nutz- und Wildpflanzen im Hinblick auf den Erhalt unserer einheimischen Flora und Biotope nicht zu vernachlässigen ist.

-­‐ Eine Erhöhung des Blütenangebotes in der Agrarlandschaft für die Honig- und die Wildbienen unerlässlich ist, damit eine durchgängig blühende Vegetation zur Nahrungsaufnahme vorhanden ist.

-­‐ Für den Errhalt der Wildbienen der Schutz der Lebensräume von größter Bedeutung ist: Mit dem der Erhalt von Magerrasen, naturnaher Bach- und Flussauen, Feuchtwiesen und deren Brachestadien, Felsfluren u.v.m. einerseits und andererseits der Förderung von Kleinstrukturen (z.B. offene Bodenstellen, Totholz).

-­‐ Kulturpflanzen (z.B. Raps) durch die intensive Pestizidbehandlung zur tödlichen Falle für alle bestäubenden Insekten werden können.

-­‐ Sogar wenn es in Wohngebieten nicht an Futter und Nahrung mangelt, die Bienen durch den Einsatz von Pestiziden, Insektiziden und Herbiziden im privaten wie im kommunalen Bereich gefährdet sind.

-­‐ Eine faire und nachhaltige Agrarpolitik für Europa sowie eine strengere und sichere Gesetzgebung in Betracht des Pestizideinsatzes sind zwingend benötigt zum Schutz der Bestäuber und somit der Biodiversität.



Was kann man zum Schutz von Bestäubern tun?

Auch ohne direkten politischen Einfluss kann jeder, Gemeinden, Landwirte und Privatleute in Bezug sowohl auf die Honigbienen als auch die Wildbienen eine Reihe von Maßnahmen selbst in die Wege leiten, um die Landschaft bienenfreundlicher zu gestalten. Gemeindesyndikate, biologische Stationen und gemeinnützige Organisationen können dabei unterstützen um:


-­‐ Nahrung für Wildbienen und Honigbienen zu fördern

-­‐ Nistmöglichkeiten zu schaffen und zu erhalten

-­‐ andere Gefahrenquellen zu minimieren.





1. Beratung der Landwirte

In einer von Monokulturen geprägten Landschaft ist das Blüten- und somit das Nahrungsangebot auf kurze Zeiträume beschränkt. Um ein ganzjähriges Nahrungsangebot sowohl für Honigbienen als auch für andere Bestäuber zu gewährleisten, müssen gezielt arten- und blütenreiche Flächen gefördert werden. Befestigungen von Feldwegen, Planierungen jedweder Unebenheiten und Entfernen von Totholz zur Förderung der Produktivität und landschaftlichen Ordnung lassen Nistmöglichkeiten zur Rarität werden.


Durch die Bewirtschaftungsweise (Schnittzeitpunkt, Feldränder, Zwischenfruchtanbau, Umbruch, ...) und das Überdenken des Herbizideinsatzes können Landwirte maßgeblich dazu beitragen, ein ganzjähriges Futterangebot zu schaffen.



Weitere wichtige Elemente einer Natur- und Bienenschutzstrategie in der Agrarlandschaft sind:


• Schutz, Erhalt und Renaturierung der blütenreichen, mageren Mähwiesen und anderer Grünlandgesellschaften

• Erhaltung und Wiederherstellung der Ackerwildkrautflora

• Anlage von Blühstreifen auf Ackerstandorten

• Wiederherstellung blumenreicher Säume

• Wiederherstellung und Anlage von Ackerbuntbrachen, z.B: nach den Vorbildern der „jachères apicoles“ aus Frankreich oder des Projekts „Blühende Landschaft“ in Deutschland

• Erhalt und Förderung von unbefestigten Feldwegen

• Förderung von Feldgehölzen und Solitärbäumen und deren fachgerechten Pflege

• Belassen von Totholzelementen bei der Heckenpflege

• Schutz von offenen Bodenflächen.


Im Rahmen des Projektes „Natur genéissen – Mir iessen regional, bio a fair“ informiert das Naturschutzsyndikat SICONA-Ouest teilnehmende Landwirte über die Gefahren verschiedener Pestizide (als Beiz- und Spitzmittel) für Honigbienen, Wildtiere und deren Nahrung. Diese können somit auch vor eventuellen Negativfolgen für ihre eigenen Kulturen bewahrt werden. Der SICONA-Ouest plant zudem Verhandlungen mit den Bewirtschaftern, um das Anlegen von Ackerbuntbrachen im Rahmen der Biodiversitäts-Programme zu verstärken.

Die Naturschutzberatung von natur&ëmwelt ist Ansprechpartner des „Netzwerks blühende Landschaft“ in Luxemburg und kann bei der Auswahl geeigneter Mischungen für Ansaaten beraten. Gemeindesyndikate, Biologische Stationen sowie die Beratungsstelle des Institut für Biologische Landwirtschaft (IBLA) bieten Landwirten aus anderen Gemeinden Hilfestellung. Kurzzeitige Blühperioden können weder Wild- noch Honigbienen das ganze Jahr über mit Nahrung versorgen.



2. Beratung der technischen Dienste der Gemeinden

Entgegen der landläufigen Meinung sind aber die Landwirte nicht allein schuldig an der Pestizidbelastung. Zwar entfallen nur etwa 10 % der eingesetzten Pestizide auf Kommunen und Privathaushalte, dennoch ist etwa die Hälfte der in Trinkwasserquellen nachgewiesenen Rückstände eben auf den kommunalen Einsatzbereich zurückzuführen. Zudem bieten Betonwüsten und gärtnerische Zierarten wenig Platz für Nahrungspflanzen für Bienen.

Die Gemeinden mit ihren technischen Diensten können einen bedeutenden Beitrag zum Schutz der Bestäuber liefern: durch naturnahe Grünpflege, Verzicht auf Pestizide und verringerte Versiegelung. Politische Beschlüsse, Weiterbildung des technischen Personals sowie Information der Bürger sind bedeutende Schritte zur „Gemeinde ohne Pestizide“. Aber auch Richtlinien und kommunale Regelungen zum Einsatz von Pestiziden auf fremdbewirtschafteten Gemeindegrundstücken sowie auf Privatgrundstücken würden enorme Veränderungen bewirken. Natürlich gilt es im kommunalen Bereich immer zwischen innerstädtischen, naturnahen und natürlichen Bereichen zu unterscheiden.

Naturnahe Grünpflege kann mit durchgängig blühenden Flächen wichtige Nahrungsquellen liefern.

Neben der Reduktion oder dem Verzicht auf Pestizide zur kommunalen Pflege kann durch planerische und gestalterische Maßnahmen viel erreicht werden:

-­‐ Differenzierte Mahd, Mahdplanung (gestaffelte Mahdzeiten und Schnitthäufigkeit je nach Nutzung)
-­‐ Unkrauttoleranz
-­‐ Akzeptanz von Spontanvegetation und Nutzung der natürlich aufkommenden Vegetation
-­‐ Einsatz von Wildarten anstatt gärtnerischer Sorten, einheimischer Gehölze anstatt Ziergehölze
-­‐ Entsiegelung von Flächen
-­‐ Bauplanung in Betracht eines reduzierten Pestizideinsatzes
-­‐ Erhalt der vielfältigen Lebensräume mit naturnahen Niststellen und geeigneten Nahrungshabitaten
-­‐ Schaffung von offenen ungenutzten Flächen, Brachflächen und Kleinstrukturen als Nist- und Futterplätze
-­‐ Errichten von Nisthilfen.


Die Initiative „Sans Pesticides“, der sich sowohl natur&ëmwelt wie auch der SICONA-Ouest angeschlossen haben, vereinigt Partner aus ganz Luxemburg, welche regional den Gemeinden beratend zur Seite stehen bei entsprechenden Projekten und ihnen die notwendigen Informationen zu Verfügung stellen können.

Siehe unter : www.emwelt.lu/sanspesticides

Die kommunalen Aktionsprogramme der SICONA-Gemeinden für das Jahr 2014 und darüber hinaus bieten die Möglichkeit, viele konkrete Einzelmaßnahmen zum Schutz der Bestäuber, ob Honigbienen oder Wildbienen, umzusetzen. Bei allen SICONA-Projekten werden spezielle Maßnahmen zur Förderung von Wildbienen und Hummeln eingeplant.


natur&ëmwelt und das Gemeindesyndikat bieten Beratung und Information zu den verschiedensten Möglichkeiten Lebensräume und Nahrungsquellen für Bienen zu Schützen, zu Erhalten und zu Fördern sowie zum Aufbau von künstlichen Nisthilfen. Offene Bodenstellen, sei es auf größeren Flächen oder an Feldwegen, bieten Nistmöglichkeiten für Wildbienen und Hummeln.






3. Bienen für die Bürger

Neben den Pestiziden aus kommunaler Anwendung stellen in Privathaushalten sorglos eingesetzte Insektizide und Herbizide eine Gefahr für bestäubende Insekten dar. Überordentliche Privatgärten, frei von einheimischen Gehölzen und Blüten sowie verschiedensten Strukturen bieten selten ausreichend Nahrung und Nistmöglichkeiten für Insekten. Privatgärten, gerade in dicht besiedelten Gebieten, stellen aber eine ganz besondere Möglichkeit dar, vielfältige Strukturen zu schaffen um die Biodiversität zu fördern.

Was kann der Einzelne tun?

• Auf bestäuberfreundliche Pflanzen im Hausgarten achten.

• Unterschlupf und Nistmöglichkeiten schaffen durch einheimische Gehölze und bauliche Strukturen.

• Ersetzen von Pestiziden durch alternative Schädlingsbekämpfungsmittel, damit der Garten ein ökologisches Gleichgewicht findet.

• Anbieten von Nisthilfen für verschiedenste Wildbienenarten.

• Selbst Imker werden und Honigbienen halten.


Insbesondere beim Bau von künstlichen Nisthilfen sollte fachlicher Rat genutzt werden, um Fehler zu vermeiden und eine möglichst vielfältige Besiedlung zu begünstigen. Die Naturschutzberatung von natur&ëmwelt bietet Anleitungen und sinnvolle Tipps zur Gestaltung von Wildbienen-Nisthilfen an, aber auch fertige Modelle zum Kauf im Naturshop. Weitere Tipps zur Gestaltung eines bienenfreundlichen Gartens stellen wir gerne zurVerfügung.


Im Rahmen des Projektes „Bienen im Siedlungsbereich“ informiert der SICONA-Ouest die Bürger über die Bedrohung der Bestäuber und bietet Hilfestellungen zum Artenschutz im eigenen Garten an.


Die meisten Menschen sind erst bereit etwas zu schützen, wenn sie es kennen. Deshalb ist vor allem die Sensibilisierung wichtiger Teil unserer Arbeit. Auch ein Umdenken bezüglich des Konsumverhaltens kann eine Veränderung bewirken.


Naturparke, ASTA und der Verein für Biologische Landwirtschaft informieren über regionale und biologische Lebensmittelproduzenten oder bieten sogar entsprechende Produkte an. Unter anderem informiert die „Superdrëckskëscht“, aber auch die Biologischen Stationen, Gewässersyndikate u. a. beim Kauf von umweltfreundlichen Produkten zum alltäglichen Gebrauch, wie zum Beispiel Reinigungsmittel.


SICONA-Ouest, natur&ëmwelt und die anderen Partner der Kampagne „ohne Pestizide“ beraten gerne bezüglich Alternativen zur Schädlingsbekämpfung in und ums Haus. Beim Erkennen von Tieren wird Ihnen bei natur&ëmwelt im „Haus vun der Natur“ oder im „Naturmuseum“ geholfen.


Im Rahmen der von SICONA-Ouest angebotenen Umweltnachmittage für Kinder wird das Thema Bienen und Bienensterben stärker thematisiert werden. Die Kinder können Näheres über die Rolle der Bienen und anderer Bestäuber für den Menschen erfahren, warum Bienen Schwierigkeiten haben zu überleben und wie man ihnen helfen kann. Konkrete Maßnahmen zum Schutz von Bestäubern können während den Aktivitäten durchgeführt werden.


Eine Bienengruppe des Regulus Junior Club, der BeieClub SUM SUM, trifft sich mehrmals im Jahr um die Honigbienen im Stock sowie die Imkerei im allgemeinen zu entdecken und zudem Hilfestellung für Honig- wie auch Wildbienen zu leisten.


Zur Unterstützung der Honigbienen kann jeder Interessierte sich engagieren und selbst Imker werden. Die Kurse und Hilfestellung der erfahrenen Imker des Bienenzüchterverbandes sind dabei eine wertvolle Stütze. Häufig finden Jungimker keinen Standort für ihre Bienen. natur&ëmwelt hilft geeignete Standorte, unter anderem auf Stiftungsflächen zu finden.



natur&ëmwelt a.s.b.l.
5, route de Luxembourg
L-1899 Kockelscheuer
Tel: +352 29 04 04 - 314
www.naturemwelt.lu
secretariat@naturemwelt.lu


Lëtzebuerger Landesverband fir Beienzuucht
www.apis.lu



Biologische Station SICONA
2, rue de Nospelt
L-8394 Olm
Tél: +352 26 30 36 – 25
www.sicona.lu
administration@sicona.lu