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Apache 2 Test Page
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The Community ENTerprise Operating System (CentOS) Linux is a community-supported enterprise distribution derived from sources freely provided to the public by Red Hat. As such, CentOS Linux aims to be functionally compatible with Red Hat Enterprise Linux. The CentOS Project is the organization that builds CentOS. We mainly change packages to remove upstream vendor branding and artwork.

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Jakobskreuzkraut – Vorsicht, aber kein Grund zur Panik

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Das Jakobskreuzkraut (Senecio jacobaea) oder auch Jakobsgreiskraut, eine giftige Pflanze, blüht von Juni bis August und zeichnet sich durch gelbe Blüten, gefiederte Blätter und einen meist rötlich gefärbten Stiel aus.


Die im luxemburgischen „Jakobsstaf“ oder „Jakobsblumm“ genannte Art, ist neben 20 weiteren, sich teilweise sehr ähnlichen Kreuzkraut-Arten in ganz Eurasien heimisch und verbreitet.


Die Pflanze ist relativ anspruchslos, ihre Samen benötigen jedoch offene Bodenstellen zum Keimen und die lichtbedürftigen Jungpflanzen sind recht konkurrenzschwach.


Jakobskreuzkraut kann deshalb auf extensiv genutzten Standweiden mit Trittschäden, an Weg- und Straßenrändern und auf stillgelegten Flächen gut Fuß fassen.


Kreuzkräuter enthalten sogenannte Pyrrolizidinalkaloide. Von diesen etwas mehr als 600 bekannten Verbindungen ist ungefähr die Hälfte giftig, sie gelten als leberschädigend und somit als Gefahr für Weidetiere.




Weil die Stoffe den Pflanzen aber größtenteils zum Schutz vor Verbiss dienen, wird Pflanzenfressern diese Giftigkeit durch Bitterstoffe signalisiert.


Folglich werden die, seit jeher auf unseren Weiden und Wiesen wachsenden Kreuzkräuter, allgemein vom Vieh gemieden. Nur junge Pflanzen können eher versehentlich gefressen werden, da man die Bitterstoffe noch nicht herausschmeckt.


Auf wenig gepflegten Weiden besteht deshalb eine gewisse Gefahr für die Tiere, wobei Wiederkäuer weniger gefährdet sind als z.B. Pferde.


Getrocknete Pflanzen verlieren hingegen ihren bitteren Geschmack, während die Giftstoffe erhalten bleiben. In Heu und Silage wird Jakobskreuzkraut daher mitgefressen und kann so gefährlich werden.


Man muss sich allerdings klarmachen, dass auch ein dem Jakobskreuzkraut gegenüber empfindliches Tier wie ein 350 kg schweres Islandpferd, etwa 20 kg frisches bzw.


4 kg getrocknetes Kreuzkraut zu sich nehmen müsste, um eine tödliche Dosis zu erreichen. Eine regelmäßige Aufnahme kann aber in der Tat bei Tieren zu chronischen Erkrankungen, vor allem der Leber, führen.


In unserer Landschaft die immer ärmer an Blüten wird, leistet das Jakobskreuzkraut aber auch einen wertvollen Beitrag zur Biodiversität.


Bis zu 200 Insektenarten nutzen den Pollen der Pflanze als Nahrung oder besuchen sie zur Fortpflanzung, darunter der Jakobskreuzkrautbär (Tyria jacobaeae) oder die Kreuzkraut-Saatfliege (Pegohylemia seneciella).


Eine Ausrottung der Pflanze ist aus diesen Gründen weder notwendig, noch sinnvoll. 


Vor allem auf Wiesen die zur Heuproduktion dienen sollte das Jakobskreuzkraut allerdings entfernt werden, um die Gesundheit der Tiere nicht zu gefährden. Hierzu sollte die Pflanze, am besten vor der Blüte, herausgerissen werden.


Da beim Mähen der natürliche Absterbeprozess nach der Samenbildung unterbrochen wird und die Pflanze so oft länger als zwei Jahre (natürlicher Lebenszyklus) überdauert, ist diese Methode weniger effektiv.


Weitab von Wiesen und Weiden sollte das Jakobskreuzkraut jedoch nicht beseitigt werden und seine Rolle im Ökosystem erfüllen.


Eine direkte Gefahr für den Menschen besteht nur, wenn man die Pflanze isst oder Tee trinkt, der Teile davon enthält. Grundsätzlich sollte man daher nur solche Pflanzen pflücken und zu sich nehmen, von denen man sich sicher ist, dass sie genießbar sind.




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